CNPD-Weiterbildung startet ab 22. Mai:
„Wir gehen so tief wie möglich an die Ursachenforschung“
Interview mit Diätologin und Dozentin Marion Essletzbichler zur Weiterbildung “Expert:in für Clinical Nutrition Profiling & Diagnostics (CNPD)” – für Diätolog:innen, Ökotropholog:innen, dipl. Ernährungsberater:innen, Ernährungsberater:innen FH sowie Absolvent:innen weiterführender Studiengänge im Ernährungsbereich. Jetzt hier anmelden.
Die postgraduale Weiterbildung verbindet moderne Messmethoden, evidenzbasierte Ansätze und psychologische Tools zu einem ganzheitlichen Konzept. Teilnahme bis auf Modul 1 am 22. und 23. Mai in Präsenz auch online möglich.
Warum ist der CNPD-Lehrgang ein Muss?
Weil ein solcher Blick in der normalen Ausbildung so oft nicht gelernt wird.. Vieles orientiert sich im klassischen klinischen System leider immer noch zu stark an den Symptomen, an akute Therapien in den Spitälern. Das ist natürlich wichtig und ist im ersten Schritt der Behandlung auch nicht falsch. Für eine nachhaltige Lösungen ist die Ursachenfindung die Basis für eine effektive, individuelle Lösung. Beim CNPD-Kurs geht es um und an die Ursache und die Verhaltensveränderung, die es dazu braucht. Das sind dann allerdings mittel- und langfristige Lösungen, die aktives Mitmachen von den Patient*innen erfordert.
Das klingt nach einem entscheidenden Unterschied.
Stimmt, das sind Welten. Wobei mir wichtig ist: Es geht mir und erpse nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen. Beide Ansätze, also Symptombehandlung und Ursachenfindung, haben ihre Berechtigung. Doch wenn ich heute als Betroffene oder Betroffener ein gesundheitliches Problem habe, möchte ich nicht nur Linderung. Es geht darum zu verstehen, woher die Krankheit kommt und was die besten Maßnahmen sind um einen Stoffwechsel wieder zu stabilisieren. Und somit sind wir wieder bei der Idee für den CNPD-Lehrgang.
Du bist Dozentin beim CNPD-Kurs. Welche Voraussetzungen sollten die Teilnehmenden mitbringen?
Das klingt vielleicht etwas oberflächlich: Die Basis ist das intrinsische Interesse, jeden Tag ein wenig besser werden und Klientinnen und Klienten mit den aktuellsten Erkenntnissen helfen zu wollen. Gerade deshalb ist es sinnvoll, sich vorher gut mit dem eigenen Vorwissen auseinanderzusetzen. Man kann sich über die Academy zunächst Wissen und Vorwissen aufbauen und dann den Lehrgang noch intensiver nutzen. Das ist natürlich besonders hilfreich für Fachpersonen, die sich qualifiziert und mit Substanz weiterentwickeln wollen.
Ist der beschriebene ganzheitliche Blick denn immer noch für viele Fachpersonen so „fancy“ im Sinne von: besonders?
Ja, weil er in vielen klassischen Ausbildungen so nicht selbstverständlich enthalten ist. Der CNPD-Kurs eröffnet einen anderen Blick auf alles. Wer sich hier qualifiziert weiterbildet, erweitert das eigene fachliche Spektrum deutlich.
Können die Teilnehmenden nach Abschluss ihre eigene Positionierung als Fachperson stärken und wirtschaftlich sowie privat profitieren?
Das ist ein wichtiger Punkt. Durch den Abschluss können die Teilnehmenden sichtbarer und vielseitiger in ihrem Tun werden und haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Viele Klientinnen und Klienten geben sich nicht mehr mit den Symptombekämpfung zufrieden.
Der Kurs ist „hybrid“. Wie wichtig ist die Struktur des Lehrgangs?
Der Lehrgang ist hybrid aufgebaut, was natürlich für alle, die gerne zu Hause lernen oder nicht rund um Salzburg wohnen, sehr attraktiv ist. Allerdings sind die ersten beiden Kurse in Präsenz besonders wichtig. Ich möchte betonen, dass diese Weiterbildung keine rein theoretische Distanzveranstaltung ist. Sie lebt von echter Begegnung, von Tiefe und von gemeinsamem Verstehen. Ergo: So oft wie möglich persönlich dabei zu sein, ist durch sinnvoll.
Jetzt informieren und anmelden unter https://erpse-institut.com/erpse-cnpd-salzburg/
